Heute: Weniger Grafik, mehr Info...

...quasi: eine Infografik! Jawohl! Mit dem Neusten was die A.R.T.e.s.-Galerie zu bieten hat: Christina Kramer als neue Künstlerin, zu sehen ab 4. November. Zur Vernissage gibt's zudem Sonja vom Brocke. Und getreu unseres Mottos: viel Kunst und viel Wissenschaft und das im Dialog. Dran bleiben. Gespannt sein.

a.r.t.e.s. news!

Rührkuchen oder Schichttorte?

Oder etwas weniger metaphernreich: Modularer Aufbau oder hat doch alles mit allem zu tun? Gibt es Grenzen und wenn ja, wo sind sie? Wir fragen uns... und antworten später. Bis dahin: "Kuchen?" / "Oh ja. Kuchen ist großartig." Willkommen im a.r.t.e.s. Backstudio.

a.r.t.e.s. news!

Kurz und lang und lang und kurz.

Die Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft (man beachte die Bindestriche) wurde am 13. März 1829 in Wien gegründet. Von da an dampfte der Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän mit seiner Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitänsmütze die Donau entlang. Er tuckerte von Wien nach Budapest auf einem schicken Dampfer, der auf „Franz I“ hörte. Auf und ab und ab und auf.

Dampfer ist im Übrigen ein Dampfschiff. Weiß man. Kann man da von Ökonomie sprechen? Durchaus. Interessanter ist wohl – aus onomasiologischer Sicht –, dass der mehr oder weniger selbe Inhalt einmal durch ein schlichtes Suffix –er ausgedrückt werden kann oder eben mit dem weniger schlichten Schiff als feiner Kopf eines feinen Kompositums. Die Information bleibt erst mal die Gleiche. Zumindest Dank Lexikalisierung. Dieses kleine Suffix -er kann fatalerweise ja nicht nur eine Instrumentlesart an den Tag legen, sondern auch noch ein Agens betiteln (zu unterscheiden in den Merkmalen [- belebt] vs. [+ belebt]). Jemand der die Treppe hochdampft könnte also genauso gut ein Dampfer sein. Ganz genau! Und da haben wir auch schon den Salat: Ökonomie ist ja nicht nur schick kurz, sondern eben auch unschick unspezifisch.

Ist das immer so? Diese wunderbare Donaudampfschifffahrtsgesellschaft von der eingangs die Rede war, wurde da flugs in DDGS verkürzt und heißt seit der Privatisierung 1991 übrigens noch einen Hauch exklusiver: DDGS Blue Danube (allerdings nur die eine Hälfte, der verkaufte Frachtschiffartsteil nennt sich DDGS Cargo). Das ist doch nett, was man im Deutschen so alles anstellen kann. Und zeigt auch gleich, dass Pendel für gewöhnlich wieder auf die andere Seite ausschlagen, wenn's zuviel, pardon: zu lang wird. Da hat sich seit dem Althochdeutschen mühsam das Kompositum hochgearbeitet, damit es Dank syntaktischem Wandel im Frühneuhochdeutschen hochproduktiv wird, endlos (zumindest theoretisch – man möchte ja kommunikativ bleiben) viele Bestandteile aneinanderreihen kann. Und wozu? Ja genau, damit wir uns den Spaß erlauben und das Ganze wieder abkürzen. (Was die Wortbildungsforschung immerhin mal vor der Privatisierung der DDGS erkannt hat: Seit den 1980er Jahren wird fleißig nicht nur die Komposition, Derivation und Konversion aufgezählt, sondern auch die verschiedenen Kurzwortbildungen). Die Kurzwortbildung ist jedenfalls relativ eindeutig, wenn auch etwas verschleiernd. Trotzdem hübsch, diese Sprachökonomie. So kurz. Und so praktisch. So wunderbar handlich.

heute mal: ohne worte

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Re: zeption

Das zweite a.r.t.e.s. Forum am 8. Juli 2010!

Poster

Re: zeption

Das a.r.t.e.s. Forum geht in die zweite Runde. Dieses Jahr zum Thema "Rezeption".

Das zweite a.r.t.e.s. Forum zum Jahresthema "Rezeption" ist nicht mehr weit: Am 8. Juli laden wir wieder elf kluge Köpfe aus den unterschiedlichen Disziplinen ein, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Rezeption auseinandersetzen: Prof. Dr. Lambert Wiesing diskutiert "Mit Leib und Seele" mit Prof. Dr. Gerd Lehmkuhl, Dr. Joachim Fischer diskutiert zum "Störfall" mit Prof. Dr. Hanjo Berressem, Dr. des. Juliane Klann setzt sich zur Frage "Verstehen Sie Sprache?" mit Prof. Dr. Peter Auer in den Dialog, außerdem beschäftigen sich Dr. Sylvia Diebner und Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris mit der Frage "Wer MACHT Rezeption?".

Aber das ist noch lange nicht alles: Ein Jazz-Quintett der Big Band (Univeristät zu Köln) gibt alles und stimmt musikalisch zum abendlichen Couchgespräch ein. Dr. Christa Blümlinger, Maître de Conférences HDR, Prof. Dr. Avinoam Shalem und Dr. Jochen Bonz diskutieren zu "Aus Alt mach Neu: Remake, Remix, Renaissance". Moderiert wird das Gespräch vom Deutschlandfunk-Redakteur Stefan Koldehoff.

Und im Anschluss? Im Anschluss gibt es z.a.r.t.e.s. und g.e.g.a.r.t.e.s. und eine gehäufte Portion gute Gespräche bei gutgefüllten Gläsern.

Wir freuen uns auf viele Zuhörer und Mitdenker. Los geht's um 10.00 Uhr nach einer kurzen Einführung von Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer im "Alten Senatssaal" der Universität zu Köln.

g.r.o.ß.a.r.t.e.s.

Poster

Beposterung

Poster

Wissenschaft und Kunst

Die Vernissage zur Premierenausstellung der A.R.T.e.s.-Galerie ist nicht mehr weit und der Katalog dazu im Druck. Wie kommt es eigentlich, dass Charlotte Warsen nicht nur zeichnet, sondern auch Gedichte schreibt? Und wo liegen eigentlich die Schnittpunkte von Kunst und Wissenschaft? Der Katalog zur Ausstellung widmet sich diesen Fragen und zeigt nicht nur die Grafiken von Charlotte, sondern auch ihre Worte - und unsere Worte. Wissenschaft und Kunst im Dialog eben.

"Im Bilde: Wissenschaft und Kunst" // Katalogbeitrag von Cornelia Kratz und Constanze Zürn

Verschieben wir doch mal Grenzen.

...und fangen mit den Wortgrenzen an. Wir zerlegen Phrasen und Komposita in ihre Bestanteile, schauen uns neue Sinnzusammenhänge aus und heben neue Bedeutungen hervor - als sprachlich kreativer Zeitvertreib, als Kaffeepausenschmunzler, als kleine Erheiterung für Zwischendurch. Denn ich sag euch: "Der Flügel muss hier weg!" - und Chopin grollend in das Eck.

Vokabel...

Vielfältige Quelle der Inspiration: Gernhard, R. & Zehrer K.C. (Hrsg.): "Bilden Sie mal einen Satz mit...": 555 Ergebnisse eines Dichterwettstreits. Frankfurt am Main: Fischer 2007.

Klar im Vorteil.

Ostern?

if I touched the earth

Die Flyer sind im Druck und die Ausstellungsvorbereitungen laufen auf Hochtouren. Vom 20. Mai bis 15. Juli zeigt die A.R.T.e.s.-Galerie Grafiken der Düsseldorfer Künstlerin Charlotte Warsen - und lädt alle ausdrücklich und herzlich zur Ausstellungseröffnung am 20. Mai ein!

Das Rahmenprogramm der Ausstellung steht ganz unter dem a.r.t.e.s.-Motto der Interdisziplinarität. Zur Vernissage erwarten uns Grafiken an der Wand und Stimmen im Raum - nämlich ein lyrisches Duett zwischen unserer Künstlerin Charlotte Warsen und Thien Tran (Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendiat 2009).

Also: Den Abend des 20. Mai freihalten (dick und rot im Kalender anstreichen, zur Not für bereits geplante Termine eine bunte Ausrede zurechtlegen), vorbeischneien, Sekt trinken, Kunst bestaunen, Gedichten lauschen. Es lohnt sich!

Frohe Ostern aus "210"!

Ostern?

Neue Formen, neuer Glanz?

Ein paar neue Formen mussten her. Mehr Kanten, weniger Rundungen. Passend zum neuen Leben in Köln hat nun auch diese Seite einen neuen Anstrich erhalten. Und nimmt sich fest vor: Hält von nun an etwas häufiger auf dem Laufenden - in Textform und bebildert! Bebildert? Ja, richtig gehört: Madame hat ihre Zuneigung zum Fineliner wiederentdeckt und dokumentiert nun etwas eindrücklicher - nämlich in Bildform - aus dem Leben in Köln, bei und mit "a.r.t.e.s.", in "210" (daher Projekt '210'? Logisch!).